Marketingbudgets kürzen?

Eine Kürzung des Marketingbudgets klingt jetzt nach einer guten Idee. Und das stimmt! Aber in welchem Umfang? Und was ist noch nötig, um Ihre Marktposition zu erhalten und für die Zeit danach bereit zu sein?

Normalerweise empfehlen wir mittelständischen LDL, 4 bis 8 Prozent ihres Bruttoumsatzes für Marketing auszugeben. Und wir fordern sie auf, dieses Niveau inmitten der Krise zu halten, nicht das gesamte Budget zu kürzen, sondern besser die Ausgabenstrategie anzupassen.

Hier sind 6 Tipps, wie man es richtig macht:

Erstens, analysieren Sie zunächst Ihre aktuelle Situation und aktualisieren Sie Ihre SWOT-Matrix.
Die Märkte haben sich geändert, damit haben sich auch Ihre Threads und Opportunities verändert und müssen neu definiert werden.

Zweitens, passen Sie Ihren USP an.
Die Kunden haben jetzt andere Pains, das verlangt wahrscheinlich nach einem anderen, einem angepasstem Alleinstellungsmerkmal.

Drittens, fragen Sie sich, welche Ihrer bestehenden Lösungen und VAS den Verladern jetzt am besten helfen können.
Konzentrieren Sie sich auf diese Dienstleistungen und Ihren bestehenden Kundenstamm.

Viertens, passen Sie Ihre SEO, SEA und CTAs in Bezug auf Ihren „neuen USP“ an.
Angesichts der Krise achten Sie noch stärker, als sonst auf nützlichen Content.

Fünftens, intensivieren Sie den Dialog mit Ihren Kunden und potenziellen Verladern, aktualisieren Sie Ihre Website.
Konzentrieren Sie sich auf Ihre beiden am besten etablierten Social Media-Kanäle.

Sechstens, erst nach diesen Schritten sollten Sie Einsparungen vornehmen.
Streichen oder verschieben Sie die (und nur die) Aktivitäten, die nicht zur Erreichung Ihrer überarbeiteten Verkaufsstrategie beitragen.