Willkommen im Zeitalter der chaotischen Customer Journey
Der klassische Marketing-Funnel hat ausgedient – das sagen Google und die Boston Consulting Group in ihrer aktuellen Analyse. Konsumenten bewegen sich simultan, fragmentiert und kanalübergreifend zwischen Suchmaschinen, Social Media, Videoplattformen und Shops. Google nennt dieses neue Modell „Influence Maps mit dem 4S Ansatz, Search-Stream-Scroll-Shop“, das reale Kaufprozesse besser abbildet, so ein Artikel in der MarketingBörse.
The Funnel is dead, long live the Funnel!
Wir sagen, der Funnel lebt weiter, aber die Customer Journey darin ist fragmentiert, unlinear und chaotisch. Der Funnel an sich als Denkmodell ist nicht falsch – er war aber zu simpel, deshalb gab es ja schon länger die Detailprozesse im TOFU, MOFU und im BOFU. Diese Stufen existieren weiterhin, z. B. in CRM-Systemen, Automations-Tools, B2B-Sales-Modellen, aber wenn man Fließschemata erarbeitet, muss man sich darüber im Klaren werden, die Wege durch diese Stufen verlaufen nicht mehr geradlinig.
Neue Modelle ersetzen den Funnel also nicht vollständig, sondern ergänzen ihn um realistischere, dynamische Verhaltensmuster, so propagiert HubSpot das „Flywheel“ mit Fokus auf Customer Experience & Loyalität.
Unser Modell ist ein moderner Funnel mit chaotischer Journey, ein Hybrid aus klassischem Funnel-Framework und realer Verhaltenslogik. Und entspricht so genau der post-linearen Journey-Theorie, die viele CX/UX-Strategen aktuell diskutieren.
Fazit:
Der Funnel lebt – aber nicht mehr als lineare Pipeline, sondern als struktureller Rahmen, in dem sich komplexe, springende, kanalübergreifende Kundenreisen abspielen. Dies berücksichtigen wir in unserer Beratungsarbeit. Weil, ja, mehr Touchpoints, mehr Plattformen, mehr Rücksprünge – aber das Ziel bleibt: Conversion. Und das bleibt auch das Ziel unserer konzeptionellen Lösungen…