Logistik NRW Archive - Herzig Marketing https://www.herzigmarketing.de/tag/logistik-nrw/ Mon, 29 Jan 2024 08:29:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://www.herzigmarketing.de/wp-content/uploads/2019/04/herzig-favicon-150x150.jpg Logistik NRW Archive - Herzig Marketing https://www.herzigmarketing.de/tag/logistik-nrw/ 32 32 Kompetenzzentrum Recht geht an den Start https://www.herzigmarketing.de/2020/12/kompetenzzentrum-recht-komre-geht-an-den-start/ Mon, 07 Dec 2020 09:51:37 +0000 https://www.herzigmarketing.de/?p=4569 Münster, Mit dem Kompetenzzentrum Recht (KomRe) startet am 07.12.2020 eine digitale Gemeinschaftsinitiative aus acht BGL-Landesverbänden mit Unterstützung des BGL. Geboten wird exklusiv für die … 

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Münster, Mit dem Kompetenzzentrum Recht (KomRe) startet am 07.12.2020 eine digitale Gemeinschaftsinitiative aus acht BGL-Landesverbänden mit Unterstützung des BGL. Geboten wird exklusiv für die Mitglieder der teilnehmenden Landesverbände eine digitale Vermittlungsplattform (www.kompetenzzentrumrecht.de) für Rechtsfragen und -Beratungen aus Transport, Spedition und Logistik.

„Mit der digitalen Vermittlungsplattform „Kompetenzzentrum Recht – KomRe“ schaffen wir für die Mitglieder der teilnehmenden Landesverbände echte Mehrwerte und einen zukunftsweisenden digitalen Verbands-Service. Das ist durch diese Gemeinschaftsinitiative erst möglich“, so Horst Kottmeyer, Vorsitzender des in der Verbände-Kooperation fachlich federführenden Landesverbandes TransportLogistik und Entsorgung im Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V.

Die Mehrwerte für die Mitgliedsunternehmen liegen in der schnellen, praxisgerechten und unbürokratischen Vermittlung von kompetenten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, die weiterhelfen. Dabei handelt es sich um die Verbandsjuristen/-innen und Partner-Einzelanwälte /-innen der teilnehmenden Verbände. Deren Stärke sind hohe Fachkompetenz sowie langjährige Branchenerfahrung in der Information, Beratung und auf Wunsch nach dann notwendiger Einzelvereinbarung auch Rechtsvertretung von Transport-, Speditions- und Logistikunternehmen.

Die Rechtsgebiete der zu vermittelnden Rechtsanwälte/-innen umfassen Transportrecht, Speditionsrecht und Wirtschaftsrecht (z.B. Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht, Vertragsrecht, Unfallabwicklung). Über die digitale Vermittlungsplattform KomRe werden die juristischen Auskunfts- und Beratungskapazitäten sowie Kompetenzen der teilnehmenden BGL-Landesverbände länderübergreifend für deren Mitglieder verfügbar. Sie ergänzt die eigenen Kapazitäten der teilnehmenden Landesverbände. Dabei ist für die Mitglieder der teilnehmenden Verbände die mündliche Auskunft und Beratung bis zu 20 Minuten sowie die Mailantwort kostenfrei.

Kontakt: Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW e.V., Landesverband TransportLogistik und Entsorgung
Tel.: 0251 / 6061-413; Mail: transport@vvwl.de; Internet: www.vvwl.de
Ihr Ansprechpartner ist Dr. Christoph Kösters

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Alpensped startet Klimainitiative 50/50 https://www.herzigmarketing.de/2020/09/alpensped-startet-klimainitiative-50-50/ Fri, 25 Sep 2020 08:53:08 +0000 https://www.herzigmarketing.de/?p=4521 Alpensped startet im September die Klimainitiative 50/50: Ab dann haben Kunden die Möglichkeit, ihre Transporte klimaneutral durchführen zu lassen. Das Besondere: Der mittelständische Logistiker … 

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Alpensped startet im September die Klimainitiative 50/50: Ab dann haben Kunden die Möglichkeit, ihre Transporte klimaneutral durchführen zu lassen. Das Besondere: Der mittelständische Logistiker übernimmt 50 Prozent der Kompensationskosten – und zwar für jede entstehende Tonne CO2.

Das Mannheimer Familienunternehmen Alpensped gilt seit Jahren als Vorreiter in Sachen grüner Logistik. Zertifiziert nach ISO 14064 (CCF = Unternehmens-Fußabdruck) und nach DIN EN 16258 (TCF = transportbezogener Fußabdruck), arbeitet die Verwaltung des Mittelständlers bereits seit 2011 klimaneutral und kompensiert seit 2015 einen Teil seiner Transportdienstleistungen über Klimaschutzprojekte der Non-Profit-Organisation myclimate. 2019 hat Alpensped ihre Kompensationsleistung auf 10 Prozent gesteigert. Mit der nun startenden Klimainitiative geht das Familienunternehmen noch einen Schritt weiter und bezieht auch Kunden in das Engagement für den Klimaschutz mit ein.

„Die Auswirkungen des Klimawandels sind mittlerweile weltweit spürbar“, sagt der Geschäftsführer Christian Faggin. Deshalb gelte es dringender denn je, Wege, Mittel und Strategien zum Schutz der Umwelt zu entwickeln. Das gehe alle an und jeder müsse seinen Beitrag leisten. „Als Logistikdienstleister sehen wir hier eine besondere Verantwortung. Deshalb haben wir die Initiative 50/50 entwickelt“, so Faggin.

Dadurch erhalten Kunden die Möglichkeit, ihre Güter durch Alpensped klimaneutral transportieren zu lassen – egal, ob als Teil- oder Komplettladung oder als Sonder- und Schwerlasttransport. Die entstehenden CO2-Emissionen kompensiert Alpensped über das zertifizierte Gold Standard-Qualitätsprojekt „Weniger Abholzung des Regenwaldes dank effizienten Kochern in Kenia“. Und teilt sich die Kompensationskosten mit ihren Kunden. „Für mich ist das eine Investition in die Zukunft“, sagt Christian Faggin. „So tragen wir dazu bei, dass auch zukünftige Generationen in einer intakten Umwelt glücklich leben und erfolgreich wirtschaften können.“

Bis 2025 komplett klimaneutral arbeiten

Neben den Kosten hält sich auch der Aufwand für die Alpensped-Kunden in Grenzen. Denn der Gesamtbetrag der Kompensation ist bereits im Angebot ersichtlich. Eine korrekte Endabrechnung des Transportauftrags mit den tatsächlich verursachten CO2-Emissionen erfolgt dann mit der Rechnung. Wie gut dieses Modell funktioniert, hat das Pilotprojekt mit der MATSEN CHEMIE AG eindrucksvoll bestätigt. So hat Alpensped sämtliche Transporte, die sie für den Hamburger Chemiekonzern 2019 durchgeführt hat, kompensiert. Das waren insgesamt 43 Tonnen CO2. „Wir hoffen, dass viele Kunden dem Beispiel der MATSEN CHEMIE AG folgen. Denn unser großes Ziel ist es, bis 2025 komplett klimaneutral zu arbeiten“, betont Faggin. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt der Logistikdienstleister neben der Kompensation auch verstärkt auf die Reduktion. So sind modernste Fahrzeuge für Alpensped im Einsatz und die ersten LKW mit Gasantrieb befinden sich im Test. Desweiteren wird die Transportverlagerung von der Straße auf die Schiene vorangetrieben. „Auf der Strecke Ludwigshafen – Verona funktioniert das bereits zufriedenstellend, aber auch hier wollen und müssen wir noch mehr erreichen“, schließt Faggin.

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Versorgung muss sichergestellt werden https://www.herzigmarketing.de/2020/03/versorgung-muss-sichergestellt-werden/ Wed, 25 Mar 2020 08:20:43 +0000 https://www.herzigmarketing.de/?p=4427 NRW-Logistikverband fordert zeitlich begrenzte Lockerung der Arbeitnehmerüberlassung Die Auftragslage der Logistik ist in der Pandemie extrem polarisiert: Während Container aus China noch mehrere Wochen … 

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NRW-Logistikverband fordert zeitlich begrenzte Lockerung der Arbeitnehmerüberlassung

Die Auftragslage der Logistik ist in der Pandemie extrem polarisiert: Während Container aus China noch mehrere Wochen ausbleiben werden und Transportpartner der Automobilindustrie einen drohenden Stillstand befürchten, wissen Lebensmittellogistiker trotz erweiterter Lenkzeitenregelung die erhöhte Nachfrage kaum noch zu bewältigen.

„Normalerweise verteilt sich die Auslastung am Markt. In dieser Krise ist unsere arbeitsrechtliche Abteilung jedoch momentan mit zwei völlig gegensätzlichen Themen ausgelastet, nämlich Kurzarbeit und Arbeitnehmerüberlassung“, berichtet Horst Kottmeyer, Vorsitzender des Verbandes Verkehrswirtschaft und Logistik NRW. Gerade jetzt müssten vorhandene Transportkapazitäten zur Versorgung der Bevölkerung optimal eingesetzt werden, allerdings sind viele Fahrzeugflotten zu spezialisiert, um branchenübergreifend eingesetzt zu werden. Anders sieht es beim Personal aus: Wer einen Führerschein der Klasse CE hat, fährt nach einer Einweisung statt eines Containerzuges einen Kühllaster, wer einen Flurförderschein hat, kann auch in einem anderen Lager einen Stapler bedienen. „Wenn die Logistik sich schon nicht mit Equipment gegenseitig aushelf en kann, dann sollte sie es zumindest mit Personal können. Personalüberlassung ist jedoch gesetzlich an eine Erlaubnis geknüpft und im regulären Wettbewerb ist diese Beschränkung auch gut und wichtig. Wenn wir auch mit größeren krankheitsbedingten Ausfällen leere Regale wieder auffüllen wollen, brauchen wir an diesem Punkt eine Aussetzung der Erlaubnispflicht bei der Arbeitnehmerüberlassung für die nächsten Monate“, fordert Kottmeyer.

Versorgung muss sichergestellt werden

Die Auftragslage der Logistik ist in der Pandemie extrem polarisiert: Während Container aus China noch mehrere Wochen ausbleiben werden und Transportpartner der Automobilindustrie einen drohenden Stillstand befürchten, wissen Lebensmittellogistiker trotz erweiterter Lenkzeitenregelung die erhöhte Nachfrage kaum noch zu bewältigen.

„Normalerweise verteilt sich die Auslastung am Markt. In dieser Krise ist unsere arbeitsrechtliche Abteilung jedoch momentan mit zwei völlig gegensätzlichen Themen ausgelastet, nämlich Kurzarbeit und Arbeitnehmerüberlassung“, berichtet Horst Kottmeyer, Vorsitzender des Verbandes Verkehrswirtschaft und Logistik NRW. Gerade jetzt müssten vorhandene Transportkapazitäten zur Versorgung der Bevölkerung optimal eingesetzt werden, allerdings sind viele Fahrzeugflotten zu spezialisiert, um branchenübergreifend eingesetzt zu werden. Anders sieht es beim Personal aus: Wer einen Führerschein der Klasse CE hat, fährt nach einer Einweisung statt eines Containerzuges einen Kühllaster, wer einen Flurförderschein hat, kann auch in einem anderen Lager einen Stapler bedienen. „Wenn die Logistik sich schon nicht mit Equipment gegenseitig aushelf en kann, dann sollte sie es zumindest mit Personal können. Personalüberlassung ist jedoch gesetzlich an eine Erlaubnis geknüpft und im regulären Wettbewerb ist diese Beschränkung auch gut und wichtig. Wenn wir auch mit größeren krankheitsbedingten Ausfällen leere Regale wieder auffüllen wollen, brauchen wir an diesem Punkt eine Aussetzung der Erlaubnispflicht bei der Arbeitnehmerüberlassung für die nächsten Monate“, fordert Kottmeyer.

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7. BranchenForum LogistikMarketing.NRW https://www.herzigmarketing.de/2017/08/7-branchenforum-logistikmarketing-nrw/ Sun, 13 Aug 2017 06:51:52 +0000 https://www.herzigmarketing.de/?p=2907 So wie Flug-Portale die Reisebranche revolutioniert haben, so werden auch neue digitale Geschäftsmodelle den Transportmarkt verändern. Diese Veränderungen bergen Risiken und Chancen. Konkret entstehen … 

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So wie Flug-Portale die Reisebranche revolutioniert haben, so werden auch neue digitale Geschäftsmodelle den Transportmarkt verändern. Diese Veränderungen bergen Risiken und Chancen. Konkret entstehen mit Hilfe von Datenbanken und Algorithmen immer neue Services für Verlader. Online Frachtenbörsen, digitale Speditionen und Preisportale bedeuten immer mehr Wettbewerb für klassische Spediteure!
Sind digitale Speditionen Feinde oder Partner beim Kampf um Verlader?
Diskutieren Sie mit! Phillip Ortwein, CEO InstaFreight, einer der führenden Visionäre, stellt sich Ihren Fragen!
7. BranchenForum LogistikMarketing.NRW*
14. September 2017, ab 9:30 Uhr
IHK Mittleres Ruhrgebiet | Bochum

Programm und Anmeldung über XingEvents 

* Die kostenlose Veranstaltung des Clusters Logistik.NRW richtet sich ganz speziell an Inhaber und Verantwortliche aus kleineren und mittelständischen Speditions- und Transportunternehmen. Gemeinsam mit den Partnern IHK Mittleres Ruhrgebiet und HERZIG Marketing begrüßt der LOG-IT Club e.V. dazu erfahrene Referenten.

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Koalitionsvertrag NRW aus Sicht der Logistik https://www.herzigmarketing.de/2017/06/koalitionsvertrag-nrw-aus-sicht-der-logistik/ Mon, 19 Jun 2017 08:32:12 +0000 https://www.herzigmarketing.de/?p=2831 Der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW (VVWL) begrüßt weitgehend den heute von der künftigen Landesregierung vorgestellten Entwurf des Koalitionsvertrages. Viele Forderungen der Logistik werden … 

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Der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW (VVWL) begrüßt weitgehend den heute von der künftigen Landesregierung vorgestellten Entwurf des Koalitionsvertrages. Viele Forderungen der Logistik werden darin im Sinne des VVWL aufgeführt.

„Wir erhoffen uns von der neuen Landesregierung eine weitere Schärfung des Profils und Stärkung des Logistikstandortes NRW. Die Versprechen dazu sind im heute veröffentlichten Entwurf des Koalitionsvertrages enthalten, daran werden wir die Arbeit der künftigen Landesregierung messen“, betont Dr. Christoph Kösters, Hauptgeschäftsführer des VVWL NRW. (Bild)

Wir freuen uns natürlich über das Bekenntnis zum Logistikstandort NRW und das Versprechen, alle Verkehrsträger und deren Schnittstellen auch für grenzüberschreitende Verkehre auszubauen und ausreichend Parkraum zu schaffen. Alle Verkehrsträger müssen nicht nur in einem guten Zustand erhalten, sondern je nach ihrem Bedarf auch ausgebaut werden können.

Besondere Bedeutung hat für uns, dass NRW zum Bundesland mit den schnellsten Planungs- und Genehmigungsverfahren werden soll. Die Leverkusener Autobahnbrücke, die seit 2013 für den Lkw-Verkehr gesperrt ist und deren Neubau physikalisch in 2017 trotz aller Priorisierung immer noch nicht begonnen hat, ist das Mahnmal dafür, wie dringend unser Planungsrecht modernisiert werden muss.

Ebenfalls aus Sicht der Logistik erfreulich: „Neubaumaßnahmen“ für Landesstraßen sind nicht mehr Tabu, sondern werden als Mittel zur Erschließung aufgeführt. Dass zur Finanzierung die Straßennutzer nicht noch stärker herangezogen werden sollen, entspricht 1:1 unseren in der Vergangenheit gestellten Forderungen.

Dass die neue Landesregierung pauschale Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Innenstädten ablehnt, ist im Sinne einer funktionierenden logistischen Ver- und Entsorgung der Städte und Bürger sehr zu begrüßen. Der VVWL spricht sich hier für intelligente Lösungen mit Übergangs- und Anpassungsfristen für den betroffenen allgemeinen Güter- und Wirtschaftsverkehr aus.

Die Logistikbranche wächst und leidet unter Flächenknappheit. Aus Sicht der Logistikbranche positiv zu werten sind daher die Ankündigungen, auch die LEP-Flächen für landesbedeutsame flächenintensive Großvorhaben zu ertüchtigen und weiterzuentwickeln und den newPark in den nächsten Jahren zum Top-Standort für neue Industrie in Nordrhein-Westfalen werden zu lassen. Auch der angekündigte Grundsatz, zum Erhalt der Wertschöpfungsketten sowie zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in NRW seitens des Landes Standortsicherung und Standortentwicklung durch die Bereitstellung und Bevorratung von Flächen zur gewerblichen und industriellen Nutzung ermöglichen, signalisiert eine dringend notwendige ausgewogenere Flächenpolitik.

Der VVWL begrüßt, dass die neue Landesregierung beabsichtigt, die Potenziale der nordrhein-westfälischen Wasserstraßen besser zu nutzen.

Eine Stärkung, Weiterentwicklung und schnellstmögliche Umsetzung des Wasserstraßenverkehrs- und Hafenkonzept des Landes und die Entwicklung eines Landeshafengesetzes wird vom VVWL und der in ihm vertretenen maritimen Logistik gerne aktiv begleitet. Auf Basis des 2016 verabschiedeten Bundesverkehrswegeplans und der Verkehrswege­ausbaugesetze begrüßt der VVWL zudem die Absicht, gegenüber dem Bund mit Nachdruck auf eine Sanierung der Schleusenbauwerke sowie auf die Anhebung der Fluss- und Kanalbrücken hinzuwirken und gemeinsam mit dem Bund und den anderen Rheinanliegerländern die Erhöhung der abladetiefe des Rheins voranzutreiben. Überfällig ist es, analog zu dem Kooperationsabkommen mit dem Hafenstandort Hamburg ein Abkommen zur Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und den ZARA-Häfen Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam anzustreben und möglichst abzuschließen.

Schienenprojekte, die im Bundesverkehrswegeplan 2030 nur im sogenannten „Potentiellen Bedarf“ eingestuft sind, möglichst schnell in den „Vordringlichen Bedarf“ zu bringen, ist angesichts der bundesweit überragenden Bedeutung des Schienenverkehrsstandortes Nordrhein-Westfalen ein richtiger Weg. Dazu gehört neben dem im Koalitionsvertrag unter anderem genannten zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecken Münster-Lünen und Kaldenkirchen-Dülken, dem dreigleisigen Ausbau der Strecke Aachen-Düren aber nicht zuletzt auch der Eiserne Rhein. Die angekündigte Initiative gemeinsam mit dem Bund, anderen Rheinanliegerländern und der Deutschen Bahn zu einem Masterplan „Lärmbekämpfung und Bahnübergangsbeseitigung im Rheintal“ ist angesichts der Problemlage und der hochausgelasteten Nord-Süd-Magistralen zu begrüßen. Gleiches gilt im Grundsatz für das Vorhaben, zur Stärkung der nichtbundeseigenen öffentlichen Eisenbahnen (NE-Bahnen) die Infrastrukturförderung wieder einzuführen.

Nordrhein-Westfalen mit seiner stark außenhandelsorientierten Wirtschaft ist auch ein wichtiger Standort für Luftfrachtverkehre. Das Bekenntnis zur dezentralen Flughafeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen und zur Verbesserung der Anbindung der Flughäfen via Schiene und Straße ist zu würdigen. Bei den im Koalitionsvertrag angeführten Maßnahmen zum Thema Lärmschutz ist durch die neue Landesregierung dafür Sorge zu tragen, dass die Leistungsfähigkeit der Fracht-Drehkreuze und -Standorte, nicht zuletzt von Köln-Bonn und Düsseldorf, erhalten bleibt und nicht durch weiter einschränkende Regelungen behindert wird.

Das Vorhaben, Nordrhein-Westfalen zu einer „Modellregion für Mobilität 4.0“ zu machen – mit intelligenter Verkehrsführung, neuen Mobilitätskonzepten und autonomem Fahren, aber auch mit konsequenter Beachtung des Datenschutzes wird begrüßt. Die nordrhein-westfälische Logistikwirtschaft tritt hierzu gerne in einen konzentrierten, anwendungs- und umsetzungsorientierten Austausch mit der Wissenschaft, innovativen Unternehmen und Entwicklern.

Wir hoffen, dass durch das Land NRW mehr Innovationsimpulse für das Verkehrssystem insgesamt und für den Güterverkehr im Besonderen gesetzt werden und die Digitalen Infrastrukturen in NRW flächendeckend und schnell im Sinne eines Standortvorteils im internationalen Standortwettbewerb ausgebaut werden. Der hohe Stellenwert, den der Digitale Ausbau im Entwurf des Koalitionsvertrages NRW erfährt, lässt uns dabei hoffen.

Münster/Düsseldorf, 16.06.2017

Über den VVWL: Der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen (VVWL) e.V. ist der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der nordrhein-westfälischen Transport-, Speditions-, Logistik- und Entsorgungswirtschaft. Der VVWL ist Servicepartner und Interessenvertretung seiner Mitgliedsfirmen. Mit seinen rund 2.200 Mitgliedschaften ist er der führende Verband der nordrhein-westfälischen Verkehrs- und Logistikwirtschaft mit Geschäftsstellen in Düsseldorf und Münster.

Bildquelle: Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen (VVWL) e.V.

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Leverkusener Brücke aus Sicht der deutschen Spediteure https://www.herzigmarketing.de/2016/07/leverkusener-bruecke-aus-sicht-der-deutschen-spediteure/ Tue, 12 Jul 2016 07:48:38 +0000 https://www.herzigmarketing.de/?p=2631 40 cm langer Riss, Bauwerk muss im August zur Reparatur vorübergehend gesperrt werden Leverkusen/Münster/Düsseldorf, 8. Juli 2016 – Trotz Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 … 

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40 cm langer Riss, Bauwerk muss im August zur Reparatur vorübergehend gesperrt werden

Leverkusen/Münster/Düsseldorf, 8. Juli 2016 – Trotz Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen fahren immer noch 150 schwere Lkw täglich über die Leverkusener Rheinbrücke. Der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW nimmt dazu Stellung und distanziert sich in aller Deutlichkeit von den Lkw-Fahrern, die ordnungswidrig die Brücke nutzen.

Eigentlich ist es eine Erfolgsgeschichte: Rund 14.000 Lkw fahren jeden Tag einen Umweg von im Schnitt 30 Kilometern, um nicht über die Leverkusener Rheinbrücke zu fahren. Und das, obwohl die Logistikunternehmer dabei rund 40 wertvolle Minuten pro Tour verlieren. Hinzu kommt, dass durch den Mehrverbrauch von über 8 Litern Diesel eine deutlich spürbare ökologische und ökonomische Belastung verbunden ist. Dieser Umweg ist aber absolut notwendig, denn das marode Bauwerk verträgt keine starken Erschütterungen mehr, wie auch der neu entdeckte 40 cm lange Riss wieder zeigt. Zur Reparatur muss die Brücke im August vollständig gesperrt werden. „Wir dürfen nicht riskieren, dass die Brücke außerhalb der Ferien oder gar dauerhaft für den gesamten Verkehr gesperrt werden muss. Dann würden nämlich täglich über 100.000 Pkw ebenfalls unsere Umwege fahren und der Verkehr im Großraum Köln käme vollständig zum Stillstand – natürlich auch für unsere Lkw“, mahnt Marcus Hover, Sprecher des Verbandes Verkehrswirtschaft und Logistik NRW.

„Die“ sind nicht „wir“!

Dabei distanziert der VVWL sich deutlich von den Lkw-Fahrern, die trotz Verbot über die Brücke fahren. „Das Verbot ist so gut ausgeschildert, dass die Bußgelder wegen Vorsatz verdoppelt wurden. Im Wiederholungsfall wird sogar der Führerschein eingezogen. Für denjenigen, der regelmäßig dort entlang fährt, ist der Kontrolldruck einfach zu groß“, betont Hover. Anders sehe es bei internationalen Transporten aus. „Die Fahrer sind nicht so oft in Deutschland, die Touren werden oft stur nach Navigation gefahren und im billigen Pkw-Navigationsgerät ist die Brücke nun mal einfach nicht kaputt“, erläutert der Verbandsvertreter. Ein Dilemma: Vorankündigungen gibt es reichlich, schon in Wuppertal kann man auf großen Tafeln lesen, dass die Rheinquerung bei Leverkusen für den Schwerlastverkehr gesperrt ist. „Wer allerdings nur kyrillische Schrift lesen kann oder gar nicht weiß, wo Leverkusen liegt, begreift erst kurz vor der Brückenrampe, dass er da nicht fahren darf. Internationale Tafeln an der Autobahn aufzustellen, ist jedoch nach deutschem Recht nicht erlaubt“, bedauert Hover. Aber natürlich sind unter den täglich 150 falsch fahrenden Lkw nicht nur osteuropäische Lkw zu finden. „Wer dort fährt, obwohl er es besser wissen müsste, pennt entweder oder ist kriminell. Die müssen es über den Bußgeldbescheid lernen, denn sonst erschleichen sie sich ohne Umwege einen unfairen Wettbewerbsvorteil und schädigen gleichzeitig auch noch den Ruf von denen, die trotz Mehrbelastung alles richtig machen“, meint Hover.

Novelle des europäischen Planungs- und Vergaberechts gefordert

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt haben die Forderung des VVWL NRW erfüllt und die Brücke im Bundesfernstraßengesetz als so vordringlich eingestuft, dass gegen die Planung nur noch in erster und einziger Instanz vor dem Bundesverwaltungsgericht geklagt werden kann. So kann die Planungszeit um ein ganzes Jahr verkürzt werden. „Seit 2014 ist die Brücke für unsere Lkw gesperrt, trotzdem hat der Neubau noch nicht begonnen. Wenn alles gut läuft, wird das erste Brückenteil erst im Jahr 2020 fertig gestellt. Für die Unternehmen, die treu die Regeln befolgen, ist das viel zu lange und zu teuer. Wenn dann auch noch unsere Minister von Brüssel kritisiert werden, dass das Verfahren zu schnell sei und nicht alle Vorschriften eingehalten würden, fehlt uns jedes Verständnis“, kritisiert Hover. Der VVWL fordert deshalb eine zügige Überarbeitung des Planungs- und Vergaberechts für alle Strecken von europäischer Bedeutung, wie beispielsweise die Rheinquerung bei Leverkusen.

 

Über den VVWL: Der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen (VVWL) e.V. ist der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der nordrhein-westfälischen Transport-, Speditions-, Logistik- und Entsorgungswirtschaft. Der VVWL ist Servicepartner und Interessenvertretung seiner Mitgliedsfirmen. Mit seinen rund 2.000 Mitgliedsfirmen ist er der führende Verband der nordrhein-westfälischen Verkehrs- und Logistikwirtschaft mit Geschäftsstellen in Düsseldorf und Münster.

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Jahresauftakt Logistik.NRW https://www.herzigmarketing.de/2014/01/jahresauftakt-logistik-nrw/ Thu, 23 Jan 2014 15:01:39 +0000 https://www.herzigmarketing.de/?p=1820 HERZIG berichtet vom Cluster Auftakt 2014 in Herne. Branche optimistisch. Problemthema Infrastruktur / Verkehrsplanung – Steuerung sagt Gerd Deimel , Lanxess. Zukunftsthema. Logistik kehrt … 

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HERZIG berichtet vom Cluster Auftakt 2014 in Herne.

Branche optimistisch. Problemthema Infrastruktur / Verkehrsplanung – Steuerung sagt Gerd Deimel , Lanxess.

Zukunftsthema. Logistik kehrt in die City zurück. Dr. Froschmayer, Dachser  Corporate Development benennt  TOP Trend.

Barometer steht auf „Hoch“ sagt Peter Abelmann, Clustermanager und bei SCI.

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Google&Co für KMU-Logistiker | Logistikmarketing auf der tl 2013 https://www.herzigmarketing.de/2013/05/googleco-fuer-kmu-logistiker-logistikmarketing-auf-der-tl-2013/ Mon, 20 May 2013 15:12:27 +0000 https://www.herzigmarketing.de/?p=1625 „Einfach mehr Erfolg mit Google, Facebook, Twitter, Xing und Co. Die Suche nach neuen Kunden und Mitarbeitern – Mit „Social Media“ wird es deutlich … 

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„Einfach mehr Erfolg mit Google, Facebook, Twitter, Xing und Co. Die Suche nach neuen Kunden und Mitarbeitern – Mit „Social Media“ wird es deutlich einfacher! Wie es funktioniert, wie insbesondere kleine(re) Transport und Speditionsunternehmen davon profitieren und was man dabei auf keinen Fall tun sollte, dies ist das unser Schwerpunktthema auf der diesjährigen transport logistic  (4. – 7. Juni 2013 in München), der weltweit größten Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft.

Online-Vertrieb, Online-PR, SEO und SEA, Keywords, Rankings und Conversions sind nicht nur, sondern ganz besonders für die kleineren und mittelgroßen Speditionen und LDL wichtig. Weil sich hinter diesen Begriffen schnelle, kostengünstig und einfach umsetzbare Wettbewerbsvorteile verbergen. 

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über die Chancen eines modernen LogistikMarketings auszutauschen. Und nett zu networken ..

Treffen wir uns am Stand des Clusters Logistik.NRW. B5.103/202.Jetzt Termin vereinbaren … wg(at)herzigmarketing.de

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